Sonnenenergie für Westafrika e.V.

SEWA ist ein gemeinnütziger Verein, der an der Verbesserung der Lebensbedingungen in Westafrika arbeitet. Verschiedene Projekte rund um Solarenergie werden in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern realisiert und langfristig verfolgt.

Wir finanzieren unsere Arbeit fast ausschließlich mit Spenden. Mit einer Vereinsmitgliedschaft, einer Projektkooperation oder einer Spende können Sie unsere Projektarbeit in Burkina Faso unterstützen.

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Yéral Dicko lernt Partnerschulen in Lörrach, Wuppertal und Düsseldorf kennen

Auch der zweite Teil der Deutschlandreise von Yéral Dicko führte zu vielen interssanten Begegnungen. Bei einem Besuch in Lörrach lernte er die Schüler, Lehrer und Eltern kennen, die sich für eine Solaranlage auf dem Dach der Freien Evangelischen Schule Lörrach engagiert haben. Mit den Einnahmen aus diesem Projekt konnte auch eine Solaranlagen in der burkinischen Schule Debere-Ling finanziert werden. Bei der Besichtung der 11-kWp-Anlage in Lörrach erfuhr Yéral Dicko, wie die Schüler mit einem schweißtreibenden Spendenlauf und vielen weiteren Aktionen das Projekt ermöglicht hatten. Auch war Yéral Dicko einen ganzen Schultag in verschiedenen Klassen von Stufe 7 bis 11 zu Besuch. Er berichtete von seinen letzten Reisen zu der Partnerschule Debere-Ling und erzählte den Schülern vom Schulalltag in einer burkinischen Grundschule. Das Interesse der Schüler war enorm und sie hatten sehr viele Fragen an Herrn Dicko. Worauf schreiben die Schüler in der Schule? Gibt es in der Schule auch Sportunterricht? Wie sehen in der Schule die Toiletten aus? Was für Kleidung tragen die Schüler? Wie sehen die Wohnhäuser aus? Welche Religion haben die Menschen in Debere-Ling? Wie ist das Familienleben in Burkina Faso? Gibt es Polygamie? Bei einem Besuch im Musikunterricht erzählte Herr Dicko den Schülern von der Bedeutung von Musik in der burkinischen Gesellschaft. Er erklärte, wie die traditionelle Musik in Familien von Generation zu Generation weitergegeben wird und was die Hintergründe bestimmter Tanzrituale sind.

  

Ein weiterer Besuch bei einer unserer Partnerschulen führte Herrn Dicko nach Wuppertal an die Gesamtschule Else Lasker-Schüler. Hier wurde er von der Schulleiterin Dorothee Kleinherbers-Boden und der Lehrerin Marina Palm herzlich empfangen. Schon bei einer Besichtigungstour durch die Gebäude der Schule kam er mit vielen Schülern und Lehrern ins Gespräch. Als er dann in einigen Klassen im Unterricht zu Besuch war, reichte die Zeit nicht aus um alle Fragen der Schüler zu beantworten. Einige Schüler schrieben ihre Fragen deshalb auf Zettel und baten Herrn Dicko um eine Antwort per Email. Die Else Lasker-Schüler Gesamtschule möchte die Partnerschaft mit dem burkinischen Dorf Karaba weiter fördern und sich auch in Zukuft für einen kulturellen Austausch zwischen Burkina Faso und Deutschland engagieren. Dazu gibt es bereits viele Ideen, von einem Filmfestival für Schüler bis zu einem Schüleraustausch. Die Realisierung diese Pläne birgt große Herausforderungen, doch ein Ziel zu haben ist schonmal ein guter Anfang.

Nach einem anstrengenden Schultag blieb zum Glück auch noch Zeit für eine Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn. Generell haben die öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland Herrn Dicko sehr beeindruckt. Ob ICE oder U-Bahn, die Effizienz des schienengebundenen Personentransports wurde ihm sehr schnell deutlich. Auch wenn die Deutsche Bahn unter Einheimischen nicht gerade für ihre Pünktlichkeit berühmt ist, so ist allein die Existenz eines minutengenauen Fahrplans für einen Burkinabe erstaunlich. Mit der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sind aber natürlich auch einige Fußwege verbunden. Zusammen mit dem kalten Winterwetter machte dies die Reise für Herrn Dicko teilweise anstrengend. In Ouagadougou nutzen die meisten Menschen Mofas und Motorräder und man fährt üblicherweise direkt von Haustür zu Haustür. Außerdem sind mehrstöckige Häuser in Ouagadougou noch relativ selten. "In den drei Wochen in Deutschland bin ich mehr gelaufen, als in den letzten drei Jahren in Burkina!", stellte Herr Dicko fest.

  

Weitere Stationen auf der Reiseroute waren ein Besuch am Humboldt-Gymnasium Düsseldorf, dem Spender für die Solaranlage in Saya, und ein Treffen mit den SEWA-Mitgliedern Gero Trost, Stefan Haussner und Nils Goldbeck in Köln. Nach einem privaten Besuch in Belgien ging es dann weiter nach Karlsruhe/Ettlingen, wo in der Ausländerbehörde noch die Visaformalitäten erledigt werden mussten.

Am 26. Januar startete Yéral Dicko schließlich vom Flughafen Frankfurt in Richtung seines Heimatlandes. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Menschen bedanken, die daran beteiligt waren, dass er so viele schöne Erinnerungen aus Deutschland mitgenommen hat. Die Projekte unseres Vereins werden mich Sicherheit davon profitieren, dass Yéral Dicko nun auch die deutsche Seite unserer Entwicklungszusammenarbeit kennengelernt hat.

Projektreferenz: 

SEWA in der Presse

Über die Treffen von SEWA mit wichtigen Spendern und Unterstützern während des Deutschlandbesuchs Yéral Dickos, Projektmanager in Burkina Faso, wurde auch in der Presse berichtet.

Lesen Sie hier was Janina Janka im Münchner Merkur vom 22. Januar über das gemeinsame Projekt mit der Pfarrei St. Nikolaus berichtete.

Ebenfalls am 22. Dezember veröffentlichte auch "Die Oberbadische" einen Artikel über die Zusammenarbeit mit der Freien Evangelischen Schule in Lörrach. Der Artikel ist online hier verfügbar.

 

(Anmerkung: Das Foto einer burkinischen Grundschulklasse im Münchner Merkur stammt nicht aus Gankouna, sondern aus Pougouzaibaogo, einem Dorf im Norden Burkina Fasos, in dem SEWA ebenfalls zwei Grundschulen elektrifiziert hat. Mehr Fotos aus Gankouna finden Sie auf Flickr)

 

Projektreferenz: 

Besuch aus Burkina Faso

Yéral Dicko, Projektmanager für SEWA in Burkina Faso, ist derzeit auf einer dreiwöchigen Deutschlandreise – seiner ersten Reise nach Europa überhaupt. Neben ein wenig Sightseeing in Berlin stehen vor allem Besuche bei besonders interessierten Partnern von Sonnenenergie für Westafrika e.V. auf dem Programm.

Seit 2002 ist Yéral Dicko bei SEWA in Burkina Faso aktiv. Er hat die Entwicklung der Elektrifizierungsprojekte maßgeblich mitgestaltet und besonders seit SEWA 2008/2009 seinen Freiwilligendienst eingestellt hat, nimmt er eine tragende Rolle in der Durchführung und Dokumentation der Projekte ein. Trotz des für ihn ungewohnt kalten Klimas konnte sich er sich bereits in den ersten zwei Wochen mit vielen wichtigen Unterstützern treffen. So besuchte er gemeinsam mit Ben Graepel eine Solarmodulfabrik der Firma SolarWorld, die SEWA seit Jahren mit Materialspenden  unterstützt. Für beide war es sehr spannend einmal erleben zu dürfen, wie die Module hergestellt werden, die später unter anderem in burkinischen Schulen und Krankenstationen für elektrischen Strom sorgen werden.

In München besuchte Yéral Dicko zusammen mit SEWA-Vorstand Jan Sonntag das Gymnasium Fürstenried, das seit mehr als einem Jahrzehnt Elektrifizierungsprojekte von SEWA in Burkia Faso unterstützt. Für Yéral Dicko war es etwas ganz besonderes, endlich die Schulgemeinschaft persönlich kennenzulernen, die die Finanzierung für die Solaranlagen von 11 Schulen und 6 Krankenstationen in Burkina Faso aufgebracht hat und damit einer der wichtigsten Spender des Vereins ist. In Gesprächen mit der Burkina Faso Gruppe sowie bei Präsentationen für die Schüler der  5. und 12. Klassen stellten die beiden SEWA-Vertreter die Projekte in Burkina Faso vor; vor allem aber hatten die Schüler die Gelegenheit, Yéral Dicko einmal ganz direkt alle ihre Fragen, zu Burkina Faso, zu ihm selbst und zu SEWA zu stellen. Dabei freuten sich die beiden Gäste über das große Interesse der Schüler, die viele Fragen stellten und sich auch nach der Präsentation noch um Yéral Dicko ringten. Zum krönenden Abschluss durfte SEWA einen Check über  11.000 Euro von der Burkina Faso Gruppe des Gymnasiums entgegennehmen.  Das Geld wurde durch Spendenaktionen der Gruppe eingenommen und wird nun für neue Projekte in Burkina Faso verwendet werden.

Auch die Jugendrunde der Pfarrgemeinde St. Nikolaus nutzte Yéral Dickos Deutschlandaufenthalt als Gelegenheit um ihn zu einer Abendveranstaltung mit etwa 40 Interessierten Gemeindemitgliedern und Gästen einzuladen. Die Gemeinde hatte es bereits im vergangenen Jahr geschafft, der Grundschule in Gankouna eine Solaranlage zu finanzieren. Nun ist dank der engagierten Gemeinde erneut genug Geld zusammengekommen, um auch der Schule in Digatao die Installation einer Solaranlage durch SEWA zu ermöglichen. Zusammen mit den SEWA-Vorständen Philip Mewes und Jan Sonntag stellte Ýéral Dicko die beiden Projekte vor und stellte sich den Fragen des interessierten Publikums.

Damit ist die Deutschlandtour jedoch noch nicht beendet. Bald informieren wir Sie an dieser Stelle über den zweiten Teil der Reise.

Wie weht der Wind? Anemometer-Installation in Pathiri

In dem kleinen Dorf Pathiri  (Gemeinde Arbollé im Nord-Westen von Ouagadougou) wurde vor wenigen Tagen von SEWA e.V. ein Anemometer (Windmessgerät installiert) installiert, um während eines Jahres die Windgeschwindigkeit und Windrichtung zu messen. Das Messinstrument wurde auf einem bereits vorhandenen Wasserturm montiert und befindet sich nun in einer Höhe von ca. 18 Metern. SEWA e.V. möchte herausfinden ob an markanten geographischen Punkten und in relativ großer Höhe die Installation von Kleinwindanlagen als Ergänzung zu Photovoltaik-Anlagen sinnvoll sein könnte.

In anderen Regionen Westafrika gibt es bereits Beispiele fuer den Einsatz von Kleinwindanlagen, so zum Beispiel in Mali.

Projektreferenz: 

Eichstätter Verein Live for Life e.V. stiftet eine Solaranlage in Gambo

 

Der Verein Live For Life e.V. aus Eichstätt hat im vergangenen Jahr durch verschiedene Aktionen und Veranstaltungen Spenden für das Projekt "Licht für Schulen" gesammelt. Am 15. Oktober 2012 konnte dank dieses Engagements nun in der burkinischen Grundschule Gambo eine Solaranlage installiert werden. Der ehemalige SEWA-Zivi Mathias Hübener war bei der Elektrifizierung dabei. Lesen Sie hier den Projektbericht.

 

 
 
  
 
  
 
 
Projektreferenz: 

Online Spenden

SEWA versucht es mit Crowdfunding. Uns ist kurzfristig ein Spender für die Schule in Selbo abgesprungen. Das Projekt war schon fest geplant und die Termine für die Elektrifizierung festgelegt. Leider hat der Spender selbst finanziell zu kämpfen und kann das Projekt nicht mehr unterstützen. Wir wollen die Schule aber nicht hängen lassen, und haben deshalb ein Crowdfunding-Projekt auf Betterplace.org gestartet um über kleine Online-Spenden den Schülerinnen und Schülern in Selbo den Vorteil einer Solarlichtanlage zu ermöglichen. Unser Ziel: Bis Weihnachten wollen wir die nötigen Finanzen in der Tasche haben, um nächstes Frühjahr die Solaranlage installieren zu können.


Link: http://www.betterplace.org/de/projects/11199-licht-fur-schulen

Projektreferenz: 
Geolocation: 
POINT (-0.02075460764197 14.065641744358)

solar-afrika.de - neue Homepage

Nachdem wir seit 2007 keine größeren Änderungen mehr an unserer Homepage gemacht haben, wurde es Zeit für eine Überarbeitung der Seite. Die SEWA-Homepage ist für uns ein wichtiges Mittel geworden, um über unsere Projekte zu berichten. Unterstützer und Projektpartner können sich auf unserer Seite über aktuelle und vergangene Projekte infomieren. Für den Relaunch haben wir zahlreiche neue Features eingebaut.

Ziele der Überarbeitung

Beim Erstellen der Seite wurde stark darauf geachtet, die wichtigen Elemente hervorzuheben:

  • Einfache Navigation: nichts ist schlimmer, als Besucher, die nicht finden wonach sie suchen.
  • Gewinnung von Spenden: Wir finanzieren unsere Projekte fast ausschließlich mit Spenden. Das sollte auch auf der Homepage so dar gestellt werden.
  • Vermittlung eines aktiven Vereinsbildes: Wir sind sehr aktiv in unserer Projektarbeit - das sollte die Internet-Präsenz auch vermitteln können.
  • Ein gutes Medienangebot: Unsere Freiwilligen schießen tausende Fotos - auch wenn die Fotos nicht direkt etwas mit der Vereinsarbeit zu tun haben, können wir sie im Internet zur Verfügung stellen. Das erleichtert es uns auch, neue Besuchergruppen anzuziehen.
  • Erleichterte Vernetzung: Die meisten Leute veröffentlichen interessante Inhalte in sozialen Netzwerken wie facebook.

Adaptives Layout für Bildschirme und Smartphones, Druckansichten

Das Layout der Homepage past sich automatisch der Bildschirmgröße an. Auf einem Computerbildschirm ist genug Platz, um neben den Kerninhalten noch Randinformationen abbilden zu können. Dies ist auf Smartphones nicht der Fall - hier ist der Platz begrenzt, und wir zeigen nur die wichtigen Elemente an. Ein heranzoomen in verscheidene Seitenbereiche ist damit nicht mehr nötig.

Wenn man sich eine Seite ausdrucken möchte, kann man direkt eine PDF-Version davon herunterladen. In der Druckversion der Seiten sind zum Beispiel alle Hintergrundfarben entfernt, damit Tinte gespart wird.

Bessere Übersicht über unsere Projekte

Auf den Projektseiten sind zoombare Karten eingebettet, die für jedes unserer Projekte (Sofern wir einen Ort dafür fest legen können) einen Punkt darstellen. Mit klick auf den Punkt öffnet sich ein popup-Fenster, über das man direkt zur Projektseite kommt. Wir haben leider noch nicht für alle Projekte detaillierte Informationen zusammen gestellt - der Bereich befindet sich inhaltlich noch im Aufbau.

Galerie und Facebook-Integration

Unsere Freiwilligen schießen Unmengen an Fotos während der Aufenthalte in Burkina Faso. Viele Fotos davon sind eher "langweilig" und für unsere Dokumentation der Projekte gedacht. Fotos von Batteriekästen sind zwar für uns interessant, haben aber keinen hohen fotografischen Wert. Nebenbei aber entstehen fantastische Aufnahmen. Sonnenuntergänge im Sahel, atemberaubende Portraits, typische Westafrikanische Verkehrssituationen oder Detailaufnahmen von Schuhen, Werkzeug, Tieren, etc...

Diese Fotos sprechen zwar nicht direkt über unsere Projekte - sie sprechen aber über die Eindrücke und Erfahrungen, die unsere Freiwilligen in West Afrika gesammelt haben. Sie bilden die Welt ab, in der unsere Projekte wirken. Viele Portraits sind auf Projektreisen entstanden und zeigen die Menschen, denen wir in Burkina faso helfen. Sie benötigen keinen Kontext und erzählen ihre eigenen Geschichten. Um diese Geschichten teilen zu können ist in der Galerie ein Button, mit dem man ein Foto direkt auf Facebook teilen kann. 

Feedback

Wenn Sie Anregungen zu unserer Seitengestaltung haben, schreiben Sie mir eine E-Mail: ben.graepel@solar-afrika.de

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