Solar Energy for Western Africa

"Sonnenenergie für Westafrika e.V." (Solar Energy for Western Africa, short form: "SEWA") is a German non-profit association which is using solar technology to improve the living conditions in Western Africa.

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Licht statt Krempel

Für alle, deren Freunde und Verwandte "eigentlich gar nichts brauchen". Verschicken Sie Weihnachtsgrüße mit einer frohen Botschaft. Mit einer Spende für unsere Projekte schenken Sie Schülern in Burkina Faso Licht zum Lernen und Krankenschwestern einen beleuchteten Arbeitsplatz. Wir bedanken uns mit einem Postkarten-Set aus zehn schönen Motiven, die in den Projekten der letzten Jahre entstanden sind.

Für jede Spende ab 10 € senden wir Ihnen ein Postkarten-Set an die angegebene Adresse.

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Intersolar spendet Licht für die Grundschule Konkoa B

Die Intersolar gilt als weltweite Leitmesse für Solarwirtschaft. In diesem Jahr haben die Messeveranstalter im Rahmen ihres gemeinützigen Engagements ein Projekt von SEWA e.V. unterstützt. Eine großzügige Spende von Intersolar ermöglichte es, in der Schule des Dorfes Konkoa in Burkina Faso eine Photovoltaikanlage zu installieren.

Konkoa liegt im Süden Burkina Fasos an der Grenze zu Ghana. Obwohl unweit des Dorfes die Hochspannungsleitung verläuft, über die Burkina Faso Elektrizität aus Ghana importiert, haben die 3 000 Bewohner Konkoas davon keinerlei Nutzen. Der Strom fließt größtenteils direkt in die Haupstadt Ouagadougou und der nächste Anschluss ans Stromnetz ist mehr als 15 Kilometer von Konkoa entfernt. Bis vor kurzem gab es in Konkoa kein einziges Gebäude mit elektrischem Licht und bei Einbruch der Dunkelheit waren die Bewohner auf Petroleumlampen oder Taschenlampen angewiesen.

Dank der Installation der Solaranlage im Juni 2016 erstahlt nun jedoch die Schule von Kankoa allabendlich im hellen Licht elektrischer LED-Lampen. Die beleuchteten Klassenräume stehen der gesamten Dorfgemeinschaft zur Verfügung. Schüler können während der kühleren Abendstunden konzentriert an ihren Hausaufgaben arbeiten, Lehrer müssen nicht mehr durch die schlechte Beleuchtung beim Korrigieren von Klassenarbeiten ihr Augenlicht riskieren und für die erwachsene Bevölkerung können Abendkurse angeboten werden.

Über die aufregenden Tage der Elektrifizierung in Konkoa hat Barbara Weinzierl einen Bericht verfasst, der hier zum Download zur Verfügung steht.

  

  

  

Projektreferenz: 

Gute Nachrichten aus Napalgué

Vor einem Jahr machte das Dorf Napalgué in Burkina Faso Schlagzeilen: Die schlechteste Grundschule des Landes, nur ein einziger von 48 Schülern hatte die Abschlussprüfung bestanden. Die Gründe für das Scheitern sind beispielhaft für die ländlichen Regionen Westafrikas: Lehrkräfte sind unmotiviert, weil sie aufs Dorf geschickt werden, weit weg von ihren Familien, elektrischen Strom und fließend Wasser. Und die Schüler bekommen nur wenig Unterstützung durch ihre Eltern, da für diese die Arbeit im Haushalt und auf dem Feld dringender sind als die Hausaufgaben ihrer Kinder.

Bei einem Besuch von SEWA in Napalgué bewarb sich die Dorfgemeinschaft dann um eine Solaranlage für ihre Schule. Die sollte abends für Beleuchtung sorgen und Kinder wie Lehrer wieder motivieren. Gefördert vom Land Baden-Württemberg konnten wir die Anlage schnell realisieren. Seit Januar zieht das Schulgebäude nun jeden Abend die Blicke auf sich, weil es der einzige Ort mit elektrischer Beleuchtung im Dorf ist. Auch ihre Handys können die Lehrer nun hier aufladen und müssen dafür nicht mehr bis in die nächste Stadt fahren. 

Im Juni konnte der Erfolg nun auch in Zahlen gemessen werden. Es war wieder Prüfungszeit und statt im letzten Jahr einem Grundschüler schafften diesmal 45 die Abschlussprüfung, die sie zum Besuch einer weiterführenden Schule berechtigt. Das Ergebnis ist ein Erfolg für den neuen Schuldirektor und auch ein Erfolg für SEWA, denn es zeigt, wie viel eine kleine Photovoltaikanlage von 85 W für ein ganzes Dorf bewirken kann. Die Schüler haben einen Ort, an dem sie nach Einbruch der Dunkelheit lernen können, die Lehrer können sich auf den Unterricht am nächsten Tag vorbereiten und für die Dorfbewohner hat die Schule einen ganz neuen Stellenwert eingenommen.

Schlagworte: 

Zwei neue Solaranlagen in Burkina Faso dank vieler Crowdfunding-Unterstützer

Unser Projektmanager Yéral Dicko war vom 5. bis 7. April 2016 wieder einmal mit dem Team der Firma MicroSow unterwegs, um in zwei Projekten von SEWA Solaranlagen zu installieren. Erstes Ziel war das Dorf Gambo. Das dortige Gesundheitszentrum hatte sich bereits 2012 bei SEWA beworben, um eine Beleuchtung für die Geburtsstation zu erhalten. In dieser Geburtsstation kommen jährlich etwa 1000 Kinder zur Welt. Viele dieser Geburten finden nachts statt. Da es in Gambo kein Elektrizitätsnetz gibt, wurden nächtliche Geburten bisher im Licht von Taschenlampen betreut. Das macht die Arbeit für die Hebammen äußerst schwierig und stellt ein ernstes Gesundheitsrisiko dar, wenn es bei der Geburt zu Komplikationen kommt. Dank der neuen Solaranlage ist dieses Problem aber nun gelöst. Zwei 80-Watt-Solarpaneele erzeugen genug Strom für acht Energiesparlampen, die den Kreißsaal und die Bettenzimmer hell beleuchten. Während der Installationsarbeiten blieb die Geburtsstation geöffnet und in eineinhalb Tagen kamen sieben Frauen zur Entbindung in die Station.

  

Zweites Ziel war das Dorf Djouma Mossi. Die dortige Schule wurde ebenfalls für die Aufnahme in das Elektrifizierungsprogramm ausgewählt. April ist der heißeste Monat in Burkina Faso und nicht selten steigt das Thermometer auf bis zu 40 Grad Celsius. Die Hitze macht den Technikern der Firma MicroSow besonders beim Montieren der Solarpaneele auf dem Dach und beim Verlegen der Kabel zu schaffen. Ermutigt von den vielen Dorfbewohnern, die gekommen sind um den Installationsarbeiten beizuwohnen und großes Interesse zeigen, schaffen es die Techniker, dass noch am Abend zum ersten Mal in Djouma Mossi das Licht eingeschaltet werden kann. Das Staunen ist groß wie hell die LED-Lampen die Klassenzimmer ausleuchten und die Schule von weither sichtbar machen. Sogar aus benachbarten Dörfern kommen zwei Schuldirektoren, um die neue Solaranlage in Djouma Mossi anzusehen. Sie erkundigen sich sogleich bei SEWAs Projektmanager Yéral Dicko, wie auch ihre Schule sich um eine solche Förderung bewerben kann.

  

Weitere Photos und Informationen sind auf den Projektseiten von Gambo und Djouma Mossi zu finden. Dort sind das Gesundheitszentrum und die Schule auch auf einer Karte markiert. Wenn man auf Satellitenansicht umstellt und hereinzoomt, erkennt man das Dorf Gambo und die Gesundheitsstation und in Djouma Mossi das Schulgebäude und etwas weiter entfernt den Stausee zur Bewässerung der Gemüsegärten.

Die beiden Projekt in Gambo und Djouma Mossi wurden ermöglicht durch die vielen Spenden, die SEWA e.V. über die Crowdfunding-Webseite erhalten hat. Im Namen der Menschen in Gambo und Djouma Mossi bedanken wir uns bei allen Spendern! Wir haben bereits zwei neue Solar-Hilfsprojekt ausgewählt, für die wir nun über Betterplace.org Spenden sammeln!

Projektreferenz: 

Welcome to Solar-Afrika.de

Solar Energy for Western Africa (SEWA, “Sonnenenergie für Westafrika e.V.") is a German non-profit organization that uses solar technology to improve the living conditions in Western Africa. In cooperation with our partners in Germany and Burkina Faso, we are providing electricity to rural schools and health centers – and all of this is powered by the sun.

Our Projects in a Nutshell

Burkina Faso is one of the least developed countries in the world. Especially in rural communities illiteracy is pervasive, and access to healthcare is very limited. The lack of infrastructure, especially electricity, is an obstacle to solving these problems. SEWA currently runs two programs that aim to improve living conditions and development opportunities in rural communities:

  • Installing solar panels on rural schools. Schools in rural areas of Burkina Faso often have very low graduation rates. Classes are large and comprise all age groups, making learning difficult. After school, it is difficult for children to study, because after the sun sets they do not have sufficient lighting. Paraffin lamps are commonly used, but they are bad for health and eyesight and require expensive fuel. By providing photovoltaic systems to schools, SEWA creates more effective place of learning. Electrical lighting allows the children to review what they have learned during the day and allows teachers to prepare the next day’s classes. This can lead to an often dramatic increase in graduation rates. Many schools that benefitted from SEWA’s program have also established evening adult learning programs. Solar technology plays a highly beneficial role in increasing literacy in Burkina Faso.
  • Installing solar panels on rural health centers The lack of electricity and lighting is a severe problem for rural health centers, each of which provides primary care for several villages. Emergencies and births can be dangerous at night when a pocket lamp is the only source of light. SEWA provides simple and robust photovoltaic systems to rural health stations in order to improve healthcare for rural communities.

How we operate

SEWA is committed to accountability, sustainability and efficiency. This means that

  • Our Germany-based organization consists entirely of committed volunteers who receive no salary for their work for SEWA
  • We execute all projects with the help of local businesses and in close cooperation with target communities
  • We document all our projects and establish long term partnerships with the communities we serve

Our projects are financed through private donations by individuals, schools, charities and companies, as well as public funding.

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SEWA is currently operating in Germany and Burkina Faso, which means that donations are only tax-deductable in these countries. However, you can support us by liking our Facebook page, which will help us expand our network!

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